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Berichte

Pressebericht 14.01.2019

Narrenbaum stellen 2019

Mit dem Aufstellen des dritten Narrenbaums hat in Kirchbierlingen die närrische Zeit begonnen. Am Freitagabend ist es den Riaddeifeln gelungen, trotz Wind und Schneefall ihre noch sehr junge Tradition definitiv zu festigen. Unter großer Anteilnahme der hiesigen Bevölkerung und etlicher Bewohner umliegender Ortschaften hat es sich die Narrenzunft nicht nehmen lassen, mit der Errichtung ihres Hoheitszeichens unweit des Rathauses gewissermaßen die Herrschaft im Dorf zu übernehmen, ohne dazu die Ortsvorsteherin eigens absetzen zu müssen.

Auch die geistliche Oberhoheit in der narrigen Pfarrei untersteht damit ab jetzt bis Aschermittwoch dem Riaddeifl. Viele Zuschauer Eine große Schar von Zuschauern konnte Joachim Egle, seines Zeichens Meister der Narrenzunft, auf dem elektrisch beleuchteten Gemeindehausplatz der ehemals marchtalisch frommen Klosterfiliale begrüßen, nachdem die Musikkapelle in ihren roten Fasnachtsuniformen in geordneter Formation und mit klingendem Spiel von ihrem Vereinsheim auf der anderen Seite der Festhalle herbeigezogen war. Der besondere Gruß des Zunftmeisters Joachim Egle galt der Feuerwehr, der Blasmusik, den Schaiblishausener Schandgrabahupfern und den zur Errichtung des Baums bestimmten neun Riaddeifeln der besonders kräftigen Art.

Dem von Trommelwirbel und Narrengeschell begleiteten feierlichen Akt der Errichtung des Baums voraus ging dessen Dekoration mit den Emblemen der Jugendfeuerwehr, der narrigen Musik und der Riaddeifl-Zunft. Der Rückenwind aus West begünstigte nach Aussage von Joachim Egle die Aufstellung beträchtlich. Gastlich bewirtet wurde das leicht durchfrorene Publikum anschließend im "Rota Goggeler", dem saisonalen gastronomischen Betrieb im Feuerwehrhaus.

 

 


 

Pressebericht 15.01.2018

 

Den zweiten Narrenbaum haben die Kirchbierlinger Riaddeifl am Freitag aufgestellt.

Bereits ihren zweiten Narrenbaum haben die Kirchbierlinger Riaddeifl am Freitagabend erfolgreich aufgestellt. Hilfreich dabei war das Vorhandensein des Lochs vom vorigen Jahr

Vor einem Jahr habe man gegraben wie blöd, um den ersten Kirchbierlinger Narrenbaum erfolgreich zum Stehen zu bringen, sagte Riaddeifl-Zunftmeister Joachim Egle im Rückblick auf das erste Großereignis dieser Art im Dorf. Zum zweiten konnte er nun mindestens ebenso viele Neugierige begrüßen, die wissen wollten, ob es auch dieses Mal klappe. Und siehe da, es klappte vorzüglich. Dies ist sicher auch dem Umstand zu verdanken, dass hier der Dorfstolz der närrischen Zeit von überschaubarer Größe und in seiner Art der leichteren Gewichtsklasse zuzuordnen ist.

Um dem doppelten Geäst das nötige Gewicht zu verleihen, behingen es die dafür eingeteilten Deifl mit einer Riaddeiflpuppe und drei Schildern als Symbolen pfarreilicher Narrigkeit. Weithin sichtbar beherrschen jetzt die Embleme der Narrenzunft, der Musik der narrigen Pfarrei und der Jugendfeuerwehr den großräumigen Platz vor dem Rathaus.

Bei Nacht und Nebel seien die Verantwortlichen in den Wald hinein gegangen, um das richtige einheimische Gehölz zu finden, sagte Oberdeifl Joachim und hieß zum Mitfeiern neben der zahlreich erschienen Bevölkerung die Feuerwehr, die Schaiblishausener Schandgrabahexa, etliche Bärajäger aus Griesingen und den ganzen Musikverein willkommen.. „Singed ond danzed rom!“, forderte Egle zur Lustigkeit auf und lud zur Feier ins temporäre Gasthaus zum roten Hahn ein.




 
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